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Rüdesheim, Bingen > Koblenz

In Bingen blüht Ihnen etwas!

Eine ganze Stadt blüht auf. 2008 ist es soweit. Große Ereignisse knospen schon jetzt an vielen Plätzen von Bingen. Die Landesgartenschau hat die historische Rheinstadt als Austragungsort erkoren.

Blick auf Bingen
Blick auf Bingen

Diese Wahl bedeutet nicht nur für Bingen, sondern für den gesamten romantischen Rhein ein besonderes Natur- und Kulturerlebnis, das in seiner Art und Weise weit über die Region hinaus den Duft von viel Grün und bunter Blumenpracht sät. Bingen ist das Tor zum Mittelrhein, und was könnte schöner sein, als dieses Entree mit einer Landesgartenschau als üppig grünen Willkommensgruß zu gestalten? Das gigantische Bauprojekt wird auf einer Fläche von 24 Hektar über eine Länge von rund 2,7 Kilometern die gekonnte Symbiose von Leben, Wohnen und Freizeit entstehen lassen. Die Gartenschau ist bedeutende Regionalentwicklung, führt Brachen neuer Bestimmung zu, gestaltet Grünbereiche um und belebt und begrünt einstige Promenaden sowie Flaniermeilen neu. Die Landesgartenschau ist nicht nur große Gartenschau, sondern führt die Besucher hinein in fantasievolle Naturwelten. Sie greiften heute das Gestern thematisch auf und setzten es gartengestalterisch mit Blick auf neue Trends von Morgen um. Auch dem Rhein kommt dabei Bedeutung zu, denn Fluss, Binger Mäuseturm, Nahemündung und historische Rheinfront spielen alle eine blühende Rolle in der Landesgartenschau.

Welterbe-Nachbar: der LIMES

Zwei Unesco-Welterbe dicht beieinander? Gibt’s nicht! Und doch, das Welterbe Oberes Mittelrheintal hat nur wenige Kilometer entfernt einen „Partner“, den Limes. Drei Jahre nach dem Oberen Mittelrheintal wurde auch der 550 Kilometer lange Schutzwall der Römer als herausragendes Bodendenkmal mit dem Welterbe-Siegel versehen. 33 Kilometer verlaufen im Rhein-Lahn-Kreis von Arzbach über Holzhausen im Taunus über die hessische Grenze hinweg. Im benachbarten Rheingau-Taunus-Kreis reicht er 38 Kilometer weit bis nach Glashütten. Der Limes war zwischen Rhein und Donau im 2. und 3. Jahrhundert nach Christi die Grenze der römischen Provinzen Obergermanien (Germania superior) und Raetien (Raetia) zum freien Germanien (Germania libera). Seine Überreste sind heute das längste und bekannteste archäologische Denkmal in Deutschland. Der Limes verläuft vom Rhein nördlich von Koblenz bis zur Donau westlich von Regensburg. Entlang der ehemaligen Grenze des Römischen Reiches standen zuletzt fast 900 Wachttürme, zahlreiche Kleinkatelle und über 60 große Kohortenkastelle. Die Überreste des Limes und der zugehörigen Anlagen sind bis heute auf weiten Abschnitten noch sichtbar erhalten.

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Impressionen

Welterbe-Nachbar Limes
Welterbe-Nachbar Limes